Für Immer!

In der Komödie über zwei alte Hasen, die sich gut mit ihrer Sportart "Skateboardfahren" auskennen, philosophieren sie über die Anfänge und der Zukunft ihres Hobbies, das mittlerweilen ein wichtiger Teil ihres Lebens geworden ist.

Der Film ist in zwei Teilen bei "my Video" online:

Teil 1


Für Immer! Teil 1 - MyVideo

Teil 2:

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Trailer

Scars Remain ist für den brachialen Sound des Trailers verantwortlich und Kilian Schöner lies sich nocheinmal vor der Linse ablichten.


Für Immer! Trailer - MyVideo

“What da fuck is a skateboarding?”

Der Weg zur Erkenntnis kann ein schmerzvoller sein, vor allem wenn man die falschen Fragen stellt. Und die Hauptprotagonisten des Films stellen diese gleich zuhauf und beantworten sie obendrein mit verblendeter, ja fast erschreckender Souveränität. Symptomatisch rollen die beiden deshalb nicht über einen Skatepark, sondern liegen schwer gezeichnet in einem Krankenhaus.

Die völlige Fehleinschätzung und -interpretation ihres eigenen Daseins als Skater rächt sich symbolisch nicht zum ersten Mal durch zu hohe Schulhoftreppen. Doch weder bei besagten Treppen noch im Leben der Freunde vermag der Schmerz und die Enttäuschung die Traumblase „Lifestyle Skateboard“ zum Platzen zu bringen. Stattdessen werden im Scheinwerferlicht des eigenen Mythos zwanghaft Lösungen gesucht (und mit beängstigendem Selbstvertrauen gefunden), die das chronische Scheitern als Selbstverständlichkeit des Weges in den Skate-Olymp rechtfertigen.

Um nun den finalen Schritt (oder besser: Trick) zu machen, cruisen beide durch ihre Vergangenheit in den 80ern und entdecken dort den Grundstein ihrer Passion. Sie philosophieren über ihr Leben als Skater, baden im imaginären Meer ihres Erfolges und sonnen sich in all den verinnerlichten Randaspekten (Ruhm, Beliebtheit, Frauen) des Skatens – welche sie natürlich bestens kennen. Bis sie schließlich zu der Erkenntnis kommen, dass nicht das Herz sondern der Kopf über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Ironischerweise eine Erkenntnis aus tiefstem Herzen und selbstverständlich zum Scheitern verurteilt. Doch während der Zuschauer noch überlegt, was nun mehr schmerzt: die unvermeidbaren Stürze oder die unbeirrbare Dummheit der beiden Vollblutloser, sind sich beide felsenfest sicher: Diesmal haben sie die Lösung gefunden!


Die Produktion

Alle Mitglieder der Filmmaschine investieren ihre Zeit selbstverständlich unentgeltlich. Der Spaß steht ganz klar im Vordergrund, was man den Filmen – im rein positiven Sinn natürlich – deutlich anmerkt. Alles, was an Kohle reinkommt, wird wieder in neue Projekte investiert. Natürlich sind Sponsoren trotzdem unverzichtbar und wer wäre geeigneter für eine Medienpartnerschaft eines Skatefilms, als das Skate und Snowboard Magazin Playboard?!


Die Arbeiten zu „Für immer“ begannen bereits im Frühjahr 2007. Die Idee von Christian Kreil verwirklichte Bastian Lomsché als Drehbuch und im Sommer konnte Bettina Kreil bereits mit den Castings für die Rollen beginnen. Mit Martin Six (Künstlername: Bassix), der unter anderem den österreichischen Musikpreis „Amadeus“ 2007 gewann, stieß ein absoluter Profi für den Soundtrack zum Team und als im September die Rollen endgültig vergeben wurden, war das Team komplett. Im Oktober fand der erste von insgesamt acht Drehtagen statt. Die Premiere geht voraussichtlich Anfang 2008 über die Bühne. Im gleichen Jahr wird der Film dann auch auf internationalen Kurzfilmfestivals quer durchs Land zu sehen sein - und selbstverständlich Preise absahnen :-) !


Als Schauspieler wirken diesmal Benjamin Pulsfuß, der bereits im Kurzfilm „Down to Hell 2“ vor der Kamera stand und in mehreren Theaterstücken mitwirkte, sowie Daniel Leißl, Günter Möller, Anneliese Pirner, Michael Kohl, Ludwig Räß und viele mehr. Auch Winfried Steinl, der seit Jahren als Spielleiter verschiedener Theatergruppen im deutschsprachigen Raum sehr bekannt ist, zeigt sein Können. Die Stunts übernimmt Kilian Schöner, der momentan jeden Skatecontest in der B-Gruppe abräumt und Jacob Hermann, Bassist bei Scars Remain, sorgt für den Sound. Apropos Sound: Erstmals erscheint ein Film der Filmmaschine in Dolby Surround! So, fehlen nur noch die Bilder! Ums Filmen kümmert sich unter anderen Marco Rubenbauer, der auch berufsmäßig hinter der Kamera steht, geschnitten wird das Material wiederum von Christian Kreil.
Bleibt nur noch die Frage nach der Lösung des Problems? Tja, wie sollte es auch anders sein: Die gibt’s auf ausgesuchten Kurzfilmfesten oder auf DVD!


Ja, Ja. Wir geben es ja zu. Ohne Sponsoren läuft bei uns leider auch nix. Aber wenn man so jemanden hat wie wir, dann macht man doch gerne mal Werbung:

Das Playboardmagazin ist seit kurzem unser neuer Medienpartner für den Kurzfilm "Für Immer!". Und was passt besser zum Thema Skateboard als unsere Lieblingszeitschrift?!

Link zur Playboard: Hier klicken!