die Badewanne


Trailer



Die Badewanne - Trailer - MyVideo

Das Problem kennen viele!

Man hat eine gute Grundidee für eine Geschichte, schreibt sie zusammen und die Blätter findet man verstaubt nach ein paar Jahren wieder. Schmunzelnd über diese selbstgeschriebenen Seiten landen sie im Papierkorb.

Nicht so bei der Filmmaschine. Die Grundidee stammt von Christian Kreil, der schon drei bayerische Kurzfilmfestivals mit zwei seiner Kurzfilme gewonnen hat. Diese Seiten zeigte er Martin Helm, der sich schon in der Szene mit seinen Skateboardvideos einen ansehnlichen Namen gemacht hat und nebenher als freier Kameramann arbeitet. Auch Bettina Schneider und Melanie Neidl bekamen diese Geschichte vor Augen, um daraus ein umsetzbares Drehbuch zu schreiben.

Ein viertel Jahr später war auch ein Storyboard fertig, welches den kompletten Film mit Strichmännchen als Comicgeschiche zeigt. 

Die Produktion:

„Filme sind teuer!" , sagte Christian und Martin antwortete: „ Dann müssen eben die Schauspieler umsonst vor der Kamera stehen." Also mußte ein Casting her, indem die richtigen Darsteller ausgewählt werden. Am Ende bekahmen die vier tragenden Rollen:

Johannes Bodensteiner, der im Regensburger Stadttheater spielt, Tom Zweck, der in zahlreichen Theater- und Videoprojekten zu sehen ist, Amadeus Köhli, der in mehreren Kurzfilmen der Filmmaschine vor der Kamera stand und Julia Wiesbeck, die schon Opernerfahrung sammeln konnte und als Darstellerin beim „Rampenfieber" spielt.

Da Christian Kreil und Martin Helm durch andere Projekte etwas technisches Know-How sammeln konnten, vergrößerten sie ihr Team mit Marco Rubenbauer, der die zweite Kamera führte und für das Licht zuständig war. Eric Schulz übernahm die Tonangel.

Insgesamt gewannen sie ca. 20 Helfer, die sich in ihrer Freizeit umsonst darum kümmerten, dass dieser Film Realität wurde. Zwei Bands „Mindjuce" und „Störntyppn" verpflichteten sich, die nötige Musikuntermahlung zum Film beizutragen.

Trotzdem kostete der Film etwas Geld, weshalb auch ein paar Sponsoren gefunden werden mussten:

Es wurden Straßen gesperrt, Räume umgestaltet und Kamerawägen gebaut.

„Unglaublich, wieviele mit Feuer und Flamme bei diesem Projekt mitgeholfen haben, damit daraus ein kleiner Film entsteht.", sagte Christian Kreil.

Nach 11 Drehtagen landete das fertige Filmmaterial im Schnitt, bei welchen zwei Monate lang viele Gesichter in den Computerbildschilm starrten, damit der Film auch technisch überzeugen kann.

Am Dreh


Drehimpressionen "Die Badewanne" - MyVideo

 Zum Film selbst:

Zwei Männer, die sich nicht kennen, werden zeitgleich von ihren Freundinnen verlassen. Sie finden sich verkatert in einer Badewanne wieder und versuchen sich an die vergangenen Ereignisse zu erinnern. Nach und nach finden sie heraus, wie sie in diese Situation kamen und dass sie in großen Problemen stecken.

Der Film ist eine spritzige, durchdachte Komödie, der sich in seinen Spielfilm. Er überzeugt mit vielen Wendungen und man weiß niemals, was in der nächsten Sekunde passieren wird. Dem gewaltfreien und künstlerisch angehauchten Film sieht man nicht an, daß es eine Billigproduktion von Menschen ist, die eher Filmfans, als gelernte Filmemacher sind.  30 Minuten Spielzeit ansehen läßt, wie ein 90 minütiger.